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Neues in der Kategorie "Motor & Motion", Das Drag Day, Bitburg 2011


DAS Drag Day ist der Event für alle Old-School- und Cal-Look VW Fans! Der Austragungsort in Bitburg ist eine ehemalige US-Airbase, die in den letzten paar Jahren vor allem für Drag Racing Zwecke durch die amerikanischen GIs auf einer 1/4 Meile Strecke genutzt wird. Der Bitburg Motorpark ist in der Nähe der Luxemburgisch / belgisch / deutschen Grenze, somit auch recht international besetzt. Um den Teilnehmern und Zuschauern auch dieses Jahr wieder ein tolles Rennsportwochenende zu  bieten, trat zum 9. Mal der belgische VW-Club "Der Autobahn Schaber" mit "1on1-motorsports.de" an, um das 1/4 Meilen Rennen zu organisieren. Die Rennstrecke ist nicht nur für luftgekühlte VW, sondern auch für V8 und andere Autos geöffnet und mit einem echten Drag Racing Timing Set-up ausgestattet.
Dieses Jahr war auch wieder ein Hessenbembel inkl. Nachwuchs vor Ort, um bei schönstem Wetter die Rennen zu genießen, Benzingespräche zu führen und tolle Bilder mitzubringen.


Um die Bilder zu sehen bitte auf den Käfer klicken.

Neue Rubrik "Motorradecke" ist online


In diesem Bereich der Homepage gibt es z.B. hilfreiche Infos und Ratschläge zum Thema Motorradkauf und der Pflege des Bikes. Ebenso darf eine Bildergalerie auch hier nicht fehlen.
Die Motorradecke wird sicherlich im laufe der Zeit noch etwas "wachsen", Tipps und Anregungen werden gerne entgegen genommen und umgesetzt.



Die Hessenbembels sind zurück von der Alpentour 2011 und haben allerhand erlebt und gesehen. Uns erwartete eine einzigartige Bergwelt, atemberaubende Pässe, Weiden, Almen und Weitblicke soweit das Auge reichet. Um diese kleine Reise in die Alpen den Daheimgebliebenen etwas näher zu bringen, gibt es hier einen kleinen Reisebericht zu lesen und jede Menge Fotos anzuschauen, auf denen man erahnen kann, wie wahnsinnig schön diese Reise ins Gebirge war...


Um den Reisebericht zu lesen bitte auf das rechte Bild klicken.


Hier gibt es die Bilder zur Alpentour

Führerschein-Reform 2013: Die wichtigsten Änderungen


Änderungen der Führerscheinklas­sen stehen 2013 ins Haus. Wir zeigen euch die wichtigsten Neuregelungen für Motor­radfahrer auf einen Blick. Vor allem Teenies frohlocken: Die 80-km/h-Regelung für 125er fällt weg, Motorrad-Einsteiger dürfen mit 48 PS starten.
- Alle neu ausgestellten Führerscheine sind auf längstens 15 Jahre befristet, werden nach Ablauf aber ohne ärztliche Untersuchung erneuert. Bis 2033 sind auch bisher unbefristet gültige Dokumente gegen die neuen Lappen einzutauschen.
- Neue Klasse AM ab 16 Jahre: zwei- und dreirädrige Kleinkraft­rä­der sowie vierrädrige Leichtkraft­fahrzeuge bis 45 km/h, 50 Kubik bzw. vier kW. Diese Fahrzeuge fielen vor­her in die Klassen M und S.
- Klasse A1: 125er werden zusätzlich im Leistungsgewicht begrenzt (0,1 kW/kg), die 80-km/h-Begrenzung entfällt. Für den Aufstieg in die  Klasse A2 muss nur eine praktische Prüfung abgelegt werden.
- Klasse A2: Ein­steiger dürfen Motor­räder mit bis zu 35 kW (48 PS) und einem Leistungsgewicht bis 0,2 kW/kg fahren.
- Trikes: Für Trikes ist eine Mindestalter von 21 Jahren sowie ein Motorrad-Führerschein der Klasse A erforderlich.
- Anhänger: Mit einem ab dem 19. Januar 2013 erworbenen Führerschein der Klasse A dürfen an Motorrädern und Trikes keine Anhänger mitgeführt werden


Noch ein Punkt, der für Unmut sorgt: Für Dreiräder wie den Piaggio MP3 mit 46 Zentimetern Spurbreite reicht bislang der Pkw-Führerschein. Ab 2013 wird es für neue Führerscheininhaber kompliziert: Dreiräder sowie bis zu 350 Kilogramm schwere Leichtfahrzeuge, beide mit bis zu 50 cm³ und 45 km/h, gehören zum Führerschein AM, der die früheren Klassen M und S in Deutschland umfasst. Dreiräder mit bis zu 15 kW (20 PS) dürfen mit A1-Fahrerlaubnis bewegt werden, für schnellere Trikes braucht es den A.


Fazit: Die Argumente der Zweirad-Lobby haben in Deutschland bislang wenig bewirkt. Leider.


Quelle: motorradonline.de/motorrad.net

Die Hessenbembels haben ein Rad ab


Unaufhaltsam schleicht sich der Virus des Motorradführerscheines/-fahrens bei den Bembels ein. Bernd (BerndHP) ist ja bereits seit letztem Jahr vom MP3 weg und mit einer Honda Deauville unterwegs, Charly (rolli) ebenfalls und macht mit seiner 600er Honda CBF den Odenwald unsicher. Ralf (ralfpolarbaer) hat sich vom Fuoco verabschiedet und fährt seit längerem eine BMW 1200 GS. Nachdem bereits Harald (krawallos), ich (Alex, vespafan71) den Motorrad-FS bestanden haben, ziehen nun unser Uwe (kotti), der Michael (michel) und Ingo (Taunus) nach. Harald und ich haben uns für eine 1000er Varadero mit Touring Paket als Zweirad entschieden, bei den anderen ist die Wahl nach bestehen des Scheins noch nicht getroffen. Doch was genau löste diesen Virus aus? Angefixt von den tollen Touren und Ausfahrten mit dem dreirädrigen MP3/ Fuoco stieg wohl irgendwann die Lust auf "MEHR". Zumal dieses "MEHR" sich nicht nur auf Leistung beschränkt, vielmehr ist es ebenfalls das "MEHR" der Fahrzeugangebote/-vielfalt. Nicht außer Acht lassen sollte man auch die EU-Anpassung des Führerscheinrechts in 2013! Was wird aus den Dreirädern werden? Besteht Bestandsschutz, aber nur für die derzeit gefahrenen Fahrzeuge? Bei Neukauf gilt neues EU-Recht und man darf den MP3/Fuoco nur noch mit einem Motorrad-FS fahren? Ob es nach neuem EU-Führerscheinrecht 2013 auch ein "Hintertürchen" für das Mehrspurfahrzeug gibt, darf berechtigt angezweifelt werden...
Auch ausschlaggebend für den Erwerb des Motorrad-FS ist wohl, das man für den Anschaffungswert eines Dreirades, sowohl den A-Schein machen kann und sich auch noch ein neues Naked-Bike (teilweise subventioniert, 1000 Euro Nachlass beim Erwerb Neufahrzeug und Führerschein) oder ein gut gebrauchtes Tourenbike kaufen kann. Natürlich gibt es für alles ein für und wider, eines bleibt jedoch beim alten:
Piaggio MP3 & Gilera Fuoco Freunde bleiben die Hessenbembels allemal. Die Verbundenheit zum Dreirad besteht weiterhin und wir heißen jeden MP3/ Fuoco Fahrer sowie auch andere Großrollerfahrer herzlich zum Stammtisch oder zu Ausfahrten in unseren Reihen willkommen. Denn eines verbindet uns doch alle: Die Freude am Fahren und das Gefühl von Freiheit, wenn uns der Fahrtwind ins Gesicht weht. In diesem Sinne an alle: Allzeit Gute Fahrt!

Piaggio MP3 500 LT Touring Sport : Plus 94 ccm


Das  dreirädrige Piaggio Roller-Segment kennt einige Aufregung seit Anfang des Jahres mit der Vermarktung des MP3 Yourban 125, gefolgt vom LT 300 im Mai. Nun im Juli startet das neueste Modell, der MP3 Touring LT 500 cm3. Auf den ersten Blick ist der neue MP3 500 zum Modell 400 nicht leicht zu unterscheiden . Beide Versionen basieren auf dem gleichen Chassis und der Motor sowie der Schalldämpfer sind optisch identisch. Die Version LT 500 empfängt den Gilera Motor, der gleiche Block treibt bereits die Gilera Fuoco 500 an. Seine Kapazität beträgt bis 493 cm3 und entwickelt eine Leistung von 40,1 PS. Das ist ein Leistungsgewinn von 18% im Vergleich zum 400er MP3. Der Antrieb stieg auf 46,5 Nm bei 5250 U/min, um 23% zur 400er, das Gewicht ändert sich im Vergleich (253 Kilo) nicht.Natürlich hat der MP3 500 auch den Abstand der Vorderräder von 465 mm so, dass er in der Kategorie L5e zugelassen werden kann und damit mit dem Auto-FS zu fahren ist. Der MP3 500 hat leichte Veränderungen im Stil der neuen Touring-Version. Die wichtigste ist die Windschutzscheibe, die in der Höhe nun manuell in drei Positionen verstellbar ist. Gleich hinter der Scheibe gibt es kleine, offene Ablagetaschen, die z.B. dazu verwendet werden können, um eine Routenkarte o.ä. abzulegen und im Kofferraum findet sich nun Teppich wieder.
Neben diesen Tourenspezifikationen hat der MP3 500 die Unterscheidung des Seins in zwei Versionen unterteilt: Sport oder Business. Die erste Version, von der Piaggio glaubt, dass es die beliebteste wird, spielt auf einem Register ziemlich aggressiv, mit matten Verkleidungen in schwarz oder grau. Schwarz ist die dominierende Farbe der verschiedenen Elemente, wie Felgen, Beifahrer-Haltegriffe oder Scheinwerfermasken. Die Spiegel sind von dem kleineren MP3 Yourban und die Füße des Fahrers ruhen auf Metallplatten, die für manche nicht als sehr schmeichelhaft angesehen werden könnten, da diese doch recht rutschig sind.
Die Business-Version soll zurückhaltend und elegant erscheinen, mit klassischen Farben, einer schützenden Chromabdeckung am Schalldämpfer und einem Sitz in schönem braunen Polster, im Kontrast zur Lackierung in der Farbe weiß oder bronze.


(Klick auf das Bild für die Bildergalerie!)

Kaum ist Ende Mai 2011 der 100.000. Piaggio MP3 RL/LT vom Band gelaufen, da steht auch schon der kleinere Bruder MP3 Yourban in den Läden. Piaggio hat dem MP3 eine Schrumpfdiät verordnet. Wegen seiner drei Reifenaufstandsflächen wird der Threewheeler von Piaggio als besonders fahrsicherer und stabiler Scooter gepriesen - was wohl ein Mitgrund, aber kaum die Hauptursache für den großen Verkaufserfolg des seit 2006 bekannten bisherigen MP3 ist. In Ländern wie Frankreich gilt er als schick, als lifestylig und ist meistverkaufter Roller überhaupt. Weltweit wurden bis Ende 2010 83.000 Exemplare abgesetzt und während Sie diese Zeilen lesen, nähert sich die Zahl der Zulassungen gerade der 100.000er-Marke. In Italien macht der „Klassik-MP3" an die zehn Prozent aller Piaggios über 50 Kubik aus, in Frankreich sogar unglaubliche 20 Prozent. In Deutschland ist er in der mit B-Führerschein zu chauffierenden LT-Version Marktführer in der Rollerkategorie, während er an einigen anderen Ländern - wie Österreich - recht unspektakulär vorbeigerollt ist.


Das soll sich mit dem neuen, zusätzlichen Yourban-Modell ändern. Die Hoffnung ist durchaus berechtigt. Piaggio führt ziemlich genau Buch über die Verwendung seiner Fahrzeugpalette und dabei kommt zum Beispiel in Mailand (dessen Anzahl an Regentagen fast gleich wie die in Wien ist) folgendes raus: Die MP3-Fahrer commuten mit dem Fahrzeug und legen dabei im Schnitt 55 Kilometer pro Tag zurück, während der typische Cityroller-Benutzer durchschnittlich 30 Kilometer fährt. Als logische Schlussfolgerung müsste somit eine kleinere, „urbanere" MP3-Version zusätzliche Interessenten ansprechen: die Kurzstreckenfahrer und vor allem die weibliche Zielgruppe.
                            (Klick auf das Bild für weitere Infos und Bilder)



Ostertour der Hessenbembels zum Edersee und Diemelsee


Herrlichstes Wetter und eine Menge gute Laune waren unser Begleiter der Ostertour zum Edersee und Diemelsee. Am Karfreitag ging die Reise los und führte uns durch den Spessart in Richtung Edersee. Ein Hauch norditalienischer Seen meint man zu ahnen, schwenkt man sein Gefährt in regelmäßig wechselnder Schräglage am Edersee entlang.
Windsurfer, Segelboote und das flanieren der Touristen an der Seepromenade erinnern an vergangene Urlaube, die strahlende Sonne untermalte diesen Eindruck.
Am Ende waren wir 12 Personen, die nichts weiter im Sinn hatten, als diese Tour in vollen Zügen zu genießen und die jede sich bietende Kurve als Geschenk des Motorradgottes annahmen. Nach der Übernachtung in Adorf am Diemelsee ging es weiter zur Diemeltalsperre und weiter durch einsame Landstriche und durch pure Natur, begleitet mit jeder Menge Blütenstaub und guter Landluft. Ab Dillenburg, in Sinn, trennten sich die Wege und es ging für jeden auf die jeweilige Heimreise. Zwischen 500 und 750 Kilometer waren bei den Bembels mehr auf dem Tacho. Es gab keinen Kilometer, der nicht Spaß gemacht hatte!


Ach, was kann das Leben so schön sein...


Für die Bilder der Tour, bitte auf das linke Bild klicken

BMWs Rollerstudie Concept C geht in Serie


Der auf der Mailänder Motorradmesse vorgestellte Großroller Concept C von BMW wird 2012 in den Handel kommen. Damit steigen die Bayern erneut in das Rollersegment ein.
Im Jahr 2010 staunten die Zuschauer nicht schlecht als BMW die Rollerstudie Concept C in den Mailänder Messehallen enthüllte. Angetrieben wird der BMW-Roller von einem neuen Zweizylinder-Reihenmotor. Die Studie zeigte zudem Rückfahrkameras und hochauflösende LCD-Displays. Alle Teile der gezeigten Studie werden es wahrlich nicht in die entgültige Produktion schaffen.
Bei einem Besuch von MOTORRAD im Berliner Motorradwerk von BMW sah man bereits erste Anzeichen für die Rollerproduktion. Eine mit Tuch verhüllte Maschine, die aus der Halle geschoben wurde, erwies sich bei einem kurzen Windstoß als Großroller nach Art des Concept C. Damit ist klar, dass die Serienproduktion bevorsteht und der Markeinstieg im kommenden Jahr erfolgen wird.
(Quelle:motorradonline.de)


Video der Zeitschrift "Motorrad" zum Concept C



Neue Motorrad-Kennzeichen: Behörden stellen sich stur


Kaum ist die Regelung in Kraft getreten, gibt es auch schon Ärger mit den verkleinerten Nummernschildern für Motorräder. Viele Motorradfahrer haben den 8. April 2011 herbeigesehnt, um ihre ungeliebten 22 Zentimeter breiten „Kuchenbleche" in nur noch 18 cm breite Kennzeichen umzutauschen. Beim ADAC beschweren sich jetzt aber zahlreiche Mitglieder, dass viele Zulassungsstellen die neue Verordnung nicht so umsetzen, wie es vom Gesetzgeber gedacht war: Danach sollte eine bereits zugeteilte Buchstaben-Zahlen-Kombination unverändert bleiben. Wer will und die Gebühr für das schmalere Nummernschild bezahlt, erhält dieses Kennzeichen dann in der kleineren Version.
Manche Zulassungsstellen vertreten jedoch die Meinung, auf den 18 cm breiten Schildern dürften wegen der Lesbarkeit bei zwei Buchstaben nicht mehr als zwei Ziffern stehen, also hinter dem Zulassungsbezirk nicht mehr als 4 Zeichen. Andernfalls sei eben kein schmaleres Kennzeichen möglich. Diese Rechtsauffassung ist nach Ansicht des ADAC falsch. Bisher erteilte Nummernkombinationen mit bis zu fünf Stellen hinter dem Ortskürzel können problemlos auch in dem verkürzten Kennzeichen dargestellt werden. Das haben Untersuchungen zur Erkennbarkeit und Feststellung auf Radarphotos ergeben, teilte der Club mit. Auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hatte darauf hingewiesen, dass durch die Verkleinerung der Schriftgröße ausreichend Platz für mehrstellige Buchstaben-Zahlen-Kombinationen nach dem Kürzel für den Zulassungsbezirk sei. Der ADAC fordert im Interesse aller Motorradfahrer, dass die Zulassungsstellen sofort die neue Verordnung korrekt umsetzen und allen Motorradfahrern auf Wunsch auch ein kleines Kennzeichen bis maximal 5 Zeichen zuteilen.
(Quelle: auto-medienportal.net)



Satte Prozente in der Rollerfabrik Aschaffenburg


Coole Rabattaktion in der Rollerfabrik Aschaffenburg. Der Spezialist für Piaggio und Gilera Roller bietet 13% Nachlass bei Barkauf eines Piaggio MP3 oder Gilera Fuoco Neufahrzeuges. Die Preisaktion dauert noch bis zum 10.05.2011. Erlebt Aschaffenburgs grösste Auswahl an Roller & Scooter der Marken Vespa, Piaggio, Gilera, Aprilia und vielen weiteren Herstellern und schaut einfach mal vorbei.
Zum Webauftritt gelangt man durch anklicken des linken Bildes oder in der Linkliste bei den Hessenbembels.

2. Nummernschild für MP3 und Fuoco wird in Hessen Pflicht!


Die hessische Regierung hat ein Gesetzesschreiben verfasst in dem alle ab dem 01.05.11  in Hessen ausgelieferten und als LT oder L5e zugelassenen Piaggio MP3 oder Fuoco Gilera nur noch mit einem 2. Nummerschild erlaubt sind. Ebenfalls ist der TÜV Hessen schriftlich angewiesen, bei bereits zugelassenen Dreirädern die Tüv-Prüfplakette nur zu erteilen, wenn der Halter ein vorderes Kennzeichen nachrüstet. Bei Neufahrzeugen liefert Piaggio neuerdings eine kostenlose
Halterung mit (siehe Bild links), die vorne an der unteren schwarzen Verkleidung mittels Adapterschrauben und an der Kühlerhalterung befestigt wird. Für alle bereits zugelassenen Fahrzeuge hält der Piaggiohändler diese Halterungen für den Kunden bereit. Diese Information stammt von der Werksvertretung Piaggio Deutschland.
Da diese Regelung nicht als bundesweites Gesetz erteilt werden darf, ist es den Ländern überlassen, dies entsprechend umzusetzen. Es wird damit gerechnet, das andere Bundesländer nachziehen.

Der Piaggio MP3 500 LT kommt noch 2011


Aus sicherer Quelle wurde mir versichert, das voraussichtlich ab Juni 2011 der MP3 500 LT auf den Markt kommt. Der Erscheinungstermin ist spekulativ, jedoch will Piaggio noch vor den großen Werksferien die ersten 500er LT ausliefern. Als Motor fungiert der aus dem Gilera Fuoco 500 bekannte  Viertaktmotor Master 500 mit Doppelzündung, vier Ventilen, elektronischer Einspritzung und Flüssigkeitskühlung.
Ist auch die Info des Auslieferungsdatums etwas wage ist es jedoch 100% sicher, das der MP3 500 LT im 2. Halbjahr 2011 auf den Markt kommt. Eine Preisinfo konnte ich noch nicht erfahren.

Der italienische Zweiradhersteller setzt die Erfolgsgeschichte des Dreiradrollers MP3 nach weltweit 83.000 verkauften Exemplaren mit einer komplett überarbeiteten Modellreihe fort. Die Optik wirkt sportlich-leicht und aerodynamisch. Dieses neue Gesicht in der Menge hebt sich bereits bei der Frontmaske deutlich vom bisherigen MP 3 ab. Die Front wird von zwei großen schwarzen Lufteinlassgittern dominiert, die in der Mitte durch eine "gläserne Krawatte" geteilt werden. Die Doppelleuchteneinheit in LED-Technik (mit Tagfahrlicht und Blinkereinheit) und das kleine Windschild sind lenkerfest montiert. Dadurch gewährleistet der Frontscheinwerfer eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn in Kurven. Die flotte Frontverkleidung setzt sich flüssig bis zum schnittigen Heck mit integrierter LED-Leuchteneinheit fort. Italienische Grandezza bietet der Yourban auch in Details, vom Schalldämpferhitzeschild bis zum Design der Leichtmetallfelgen. Die Karosserie weist unter der gestuften Sitzbank ein Fach auf, das zwei Jethelmen Platz bietet. Die Instrumentierung im Cockpit besteht aus drei runden Elementen - Tachometer, Wassertemperatur und Tankuhr - und einem kleinen LCD-Bildschirm. Dieser liefert sämtliche weitere Informationen von der digitalen Uhr bis zum Thermometer. Die Motoren mit 125 und 300 Kubikzentimeter sind bewährte Antriebsquellen aus dem Konzern. Schmal und leicht: Komplett neu jedoch ist das Fahrwerk und da speziell die Vorderradaufhängung, die einen Quantensprung in der Entwicklung darstellt: Sie ist um 4,5 cm schmäler als die des Standard-MP-3 und um 15 Kilo leichter. Die neue Radaufhängung reagiert wesentlich direkter auf Richtungsänderungen und garantiert absolute Präzision beim Anfahren einer Kurve wie auch während des gesamten Kurvenverlaufs. Diese Aufhängung bietet mehr Kurvenstabilität als jeder andere Roller und eine exzellente Straßenlage. Der Roller fährt vollkommen ruhig über Katzenkopfpflaster, holperigen Asphalt, Schienen oder Kanaldeckel. Auch bei Nässe und schlechter Bodenhaftung gibt die Doppelradführung ein Sicherheitsplus, das es bei keinem anderen Zweirad gibt. Der Yourban ist in zwei Versionen erhältlich: ERL und NRL - beide unterscheiden sich optisch nur geringfügig. Dafür aber technisch: Der ERL bleibt auf Knopfdruck beim Ampelhalt aufrecht stehen, der Piaggio-Pilot braucht also keinen Fuß mehr auf den Boden zu setzen. Der Yourban kann damit auch ohne Haupt- oder Seitenständer geparkt werden. Beim NRL fehlt dieses Feature, dafür ist er um 12 Kilo leichter. Erhältlich ist der Piaggio Yourban ab April, der Einführungspreis beträgt exakt 6799 Euro (Quelle Kurier.at)


Motorrad-Zulassungen
Der Markt zieht an


Frühling hält bei den Zweiradfahrern traditionell etwas eher Einzug. Im Februar zogen die Motorrad-Verkäufe deutlich an, nach den ersten zwei Monaten des Jahres ist der Markt daher nun klar im Plus.
Die ersten Sonnenstrahlen erfreuten im Februar nicht nur die Motorradfahrer, sondern auch die Händler. Der Verkauf bei den Bikes zieht nun merklich an. In den ersten zwei Monaten verkaufen sich insgesamt 9.5Der 18 Zweiräder, was einem Zuwachs von 36,11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Den größten Anteil haben dabei Motorräder mit mehr als 125 ccm Hubraum. In den ersten zwei Monaten wurden 6.698 Maschinen in dieser Klasse verkauft, was einem Anteil von über 70 Prozent am Gesamtmarkt entspricht. Einen Marktanteil von nur noch 7,15 Prozent haben dagegen die Leichtkrafträder und damit über 3,5 Prozentpunkte zum Vorjahr verloren. Meistverkauftes Motorrad bleibt nach Angaben des Industrie-Verbandes Motorrad (IVM) weiterhin die Reiseenduro BMW R 1200 GS mit insgesamt 545 Zulassungen, gefolgt vom Superbike Honda CBR Fireblade, das 397 Mal neu angemeldet wurde. Bei den Kraftrollern liegt die Vespa GTS 300 Super mit 125 Einheiten auf Platz eins, gefolgt von dem Piaggio MP3-400 Roller mit 118 Einheiten. Die Yamaha YZF-R 125 ist mit 104 Einheiten das beliebteste Leichtkraftrad, die WR 125 aus gleichem Hause verkaufte sich immerhin noch 85 Mal und besetzt den zweiten Rang. Der Daelim Roller war der Gewinner bei den Leichtkraftrollern und fand 79 Käufer im Januar und Februar, zwei mehr als die Vespa Super GTS 125.


(Quelle: Focus)



Bilder von der Motorradmesse in Dortmund 2011
Die Motorradmesse Dortmund 2011 ist vorbei - und die Besucher und Aussteller waren überzeugt, das diese Messe ein voller Erfolg war. Mehr als 400 Aussteller präsentierten Neuheiten für die kommende Saison, die vom Publikum mit großem Interesse angenommen wurden. Die Bandbreite der vorgestellten Fahrzeuge war groß. Vom E-Fahrrad bis hin zur schweren Sechszylinder konnte man alles Probesitzen. Speziell die Nachfrage bzgl. Bekleidung, Helmen und Zubehör, so die Aussteller, war sehr groß. Gerade deshalb wird von den Verkäufen auch ein gutes Nachmessegeschäft erwartet. Im allgemeinen schien die Kaufbereitschaft der Besucher spürbar besser als in den vergangenen 2 Jahren.
Ein neu gestaltetes Freigelände kam sehr gut an und bei gutem Wetter konnte die spektakuläre Stuntshow des "Globe of Speed" an allen Tagen durchgeführt werden.
Der Bereich für elektrisch angetriebene Fahrräder und Roller soll im nächsten Jahr erweitert werden, da es gerade hier ein sehr positives Echo von Ausstellern und Besuchern gab.
Rund 97.000 Zweiradinteressierten fanden sich an den Messetagen in der Dortmunder Westfalenhalle ein, das entspricht in etwa der Zahl des Vorjahres. Die Motorrad-Messe findet im nächsten Jahr vom 1. bis zum 4. März in den Westfalenhallen 3 bis 7 statt.
Für die Hessenbembels war dieses Jahr erstmals ein "Außenreporter" vor Ort. Ein ganz großes "Dankeschön" an Schude (Thorsten) vom PIA-Forum für seine tollen Bilder und seinem Engagement.
Für Bilder der Messe auf das linke Bild klicken oder in der Rubrik "Motor & Motion" nachsehen

"Faszination 2-Rad" heißt es vom 26.-27. Februar in der F.A.N. Arena
Bilder der Messe in Aschaffenburg sind online


Heute trafen sich einige der Hessenbembels um gemeinsam auf der erstmalig abgehaltenen 2-Radmesse in Aschaffenburg Neuheiten und Kuriositäten zu bewundern.
Wir waren recht früh vor Ort, somit konnten wir in Ruhe über die kleine, aber feine Messe spazieren.
Die Veranstaltung wurde von Motorrädern dominiert, fast alle namhaften Motorradmarken waren vertreten. Leider war die Auswahl an Großroller kaum bis gar nicht vorhanden, auch fanden sich nur einige wenige Quads (Kymco).
Die Piaggio und Gilera Händler glänzten mit Abwesenheit, was sehr schade war. Hätte man doch gerne den ein oder anderen Plausch bzgl. der Weiterentwicklung im Dreiradbereich gehalten.


Für Bilder der Messe auf das linke Bild klicken oder in der Rubrik "Motor & Motion" nachsehen.

Eine neue Rubrik ist online.


Bereifung für MP3 und Fuoco


Welche Bereifung kann ich auf meine MP3 oder meinen Fuoco aufziehen? Welche Vorzüge hat welcher Reifen? Wie sieht das Profil dieser Gummis aus?
Habt ihr euch das auch schon gefragt, umständlich im Internet gewühlt und/oder bei eurem Händler nach Antworten gesucht?


In der neuen Rubrik "Bereifung" findet ihr die gängigsten Reifentypen (ohne Gewähr) für eure Three-Wheelers inkl. M+S
Winterreifen für die kalte Jahreszeit.


Zusätzlich sollen Umfragen aufzeigen, welche Bereifung ihr an euren Dreirädern bereits aufgezogen habt. Somit kann man ableiten, welche Marken sehr oft gefahren werden und welcher Hersteller sich (noch) nicht durchgesetzt hat. Also votet eifrig mit, um anderen zu helfen, die noch nicht die richtigen "Schlappen" gefunden haben.

Alpentour der Hessenbembels 2011


Wie auch schon im letzten Jahr werden einige der Bembels vom 12.-15. August eine 4-tägige Alpentour mit ihren 2-und 3-rädern starten. Dieses Jahr führt uns die Tour nach Wängle 882 m, Hahntennjoch 1894 m, Reschenpass 1455 m, Stilfserjoch 2760 m, Bormio 1225 m, Gaviapass 2618 m, Tonalepass 1884 m, Gampenpass 1518 m, Meran ca.300 m und übers Timmelsjoch 2507 m. Wir haben also einiges an Höhenmeter zu bewältigen und wir werden ordentlich Schräglage machen und an den Gasgriffen ziehen.


Bilder der Alpentour 2010 seht ihr beim anklicken des linken Bildes.

Faszination 2-Rad Aschaffenburg


Das erste Mal und gleich alle Stände besetzt!
Ein klares Signal pro Motorrad und Zweirad, daß Herbert - Herbie - Bäck da
setzt.
Seit vielen Jahren beim Aschaffenburger Stadtmagazin organisiert Herbie in
2011 die erste und damit ultimative Motorradmesse in AB.


Auf zur Faszination 2-Rad in Aschaffenburg.


Einige Bembels werden die Messe besuchen, gerne kann man uns treffen. Wer Lust hat mitzugehen einfach auf das linke Bild klicken und anmelden. Wir treffen uns um 11 Uhr vor dem Eingang der Halle.





Ralf (ralfpolarbaer) hat eine neue Möhre


Unser Ralf hat seinen Fuoco "begraben" und sich eine neue Möhre zugelegt. Neben seiner R 1200 BMW GS nennt er nun eine nagelneue X-EVO 400ie von Piaggio sein Eigen.
Der Piaggio XEvo 400 setzt neue Maßstäbe bei den Tourenrollern. Als Gran Tourismo Roller erfüllt er höchste Ansprüche. Ein optimaler Wind- und Wetterschutz, ergonomische Sitzpositionen, Rückenlehne und Haltegriffe für den Sozius. Überzeugende Fahrleistung, Handlichkeit und grenzenloser Komfort garantieren Fahrspaß in der Stadt und auch auf längeren Reisen. Der leistungsstarke 400er MASTER-Motor mit Benzineinspritzung und geregeltem Katalysator leistet 34 PS und verleiht dem XEvo 400 eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h.


Allseits "Gute Fahrt" wünschen wir Ralf für sein neues Gefährt.



Die 2011-Version von Fuoco 500 IE
gibt es in einer brandneuen matt-grau Farbe, die den ursprünglichen und aggressiven Look erweitert. Das neue Stahl-Grau der vorderen Röhren des Gitterrohrrahmens  inkl. den Einsätzen aus Metallgewebe, unterstreicht das aggressive Design der Frontpartie, einem unverwechselbaren Zeichen der Gilera Fuoco. Das Stahl-Grau findet sich auch am hinteren Ende wieder, an den Sozius Haltegriffen. Fuocos Racing Seele wird auch durch die leuchtend roten Details der brandneuen Grafikaufkleber, die roten Felgenkanten und die roten Reliefnähte des Sattels betont.
Ab wann der Facelift-Fuoco in den deutschen Läden steht ist derzeit noch nicht bekannt.

Kleinere Schilder: Ramsauer erhört Motorradfahrer!
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will mit einer Gesetzes-verordnung kleinere Nummernschilder für Motorräder zulassen. Sie sollen nach seinen Worten „ein Fahrzeug nicht verunstalten und trotzdem allen Sicherheitsvorschriften entsprechen". Motorradfans fordern aus optischen und montagetechnischen Gründen seit Langem kleinere Schilder, wie sie zum Beispiel in Österreich (21 cm breit und 17 cm hoch) und Italien (17,5 x 17,5 cm) möglich sind.


Wie der ARCD auf Nachfrage von einem Sprecher des Verkehrsministeriums erfuhr, müssen Motorradschilder in Deutschland künftig nur noch mindestens 18 cm breit und 20 cm hoch sein. Dies gelte auch für Saison- und Oldtimerkennzeichen. Es bestehe weiterhin die Möglichkeit, Nummernschilder in der bisher vorgeschriebenen Größe zu verwenden. Nach Sprecherangaben soll mit der Neugestaltung der Schilder auch die Beschränkung entfallen, dass zwei- und dreistellige Erkennungsnummern nur solchen Fahrzeugen zugeteilt werden dürfen, für die eine längere Nummer wegen der Bauart nicht geeignet ist. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hatte in einem Untersuchungsauftrag herausgefunden, dass sich mit einer verkleinerten Mittelschrift, wie sie bisher nur für Kennzeichen von Leichtkrafträdern zulässig ist, der verfügbare Platz auf den Schildern vergrößern lässt.
Wie aus der Begründung der Verordnung hervorgeht, sollen die neuen Schilder nur geringe Softwareanpassungen bei den Herstellern erfordern - ein Anlass zu höheren Verbraucherpreisen sei nicht gegeben. Der ARCD begrüßt die neue Regelung, weil sie für mehr Rechtssicherheit bei der Zulassung von Motorrädern sorgt. Bisher gab es bei vielen Kfz-Zulassungsstellen recht unterschiedliche Vorstellungen über Größe und Gestaltung von Fahrzeugkennzeichen. Darüber beklagten sich in der Vergangenheit viele Motorradfreunde. Das Verkehrsministerium hat den mit Ressorts, Ländern und Verbänden abgestimmten Verordnungsentwurf inzwischen dem Bundesrat zugeleitet, der voraussichtlich im März darüber entscheiden wird. Zum 1. Juni 2011 soll die Änderung in Kraft treten.


QUELLE: © ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. Presse-Service -

Honda-Motorräder vertragen E10, aber: kleckern verboten
Ab Februar 2011 können Tankstellen in Deutschland zusätzlich zum bisherigen Benzin sogenannte E10-Kraftstoffe mit einem 10-prozentigen Bio-Anteil anbieten. Die Umstellung auf E10 betrifft die Kraftstoffsorten „Normal" und „Super" (91 und 95 ROZ). Fahrer von aktuellen Honda-Krafträdern dürfen weiter ohne Bedenken zur Zapfpistole greifen, nachdem der Hersteller versichert, dass alle aktuellen Motorräder und Roller mit den neuen Kraftstoffen betankt und betrieben werden dürfen. Gleichzeitig mahnt der Hersteller zu besonderer Vorsicht beim Tankvorgang. Kommt der hochprozentigere Sprit mit lackierten Flächen in Berührung, könnte er ihn verstärkt angreifen oder beschädigen. Kleckern verboten.
E10-tauglich sind laut Hersteller ebenso alle motorisierten Zweiräder, die die Abgasnorm EURO-2 erfüllen sowie die meisten älteren Modelle, die nach 1990 gebaut wurden. Bei den vor 1990 hergestellten Bikes ist die Verträglichkeit nicht durchweg garantiert. Honda empfiehlt, im Fahrerhandbuch unter dem Kapitel „Kraftstoff" nachzuschlagen oder sich an einen Motorrad-Vertragshändler der Marke zu wenden bzw. sich unter www.honda.de (Rubrik: Service/Häufige Fragen) zu informieren.
Bislang betrug der Ethanolanteil fünf Prozent. Bei „Super Plus" wird es weiterhin bei der maximal fünfprozentigen Bio-Ethanol-Beimischung bleiben. Tankstellen, die E10-Kraftstoffe im Angebot haben, verpflichtet der Gesetzgeber, weiterhin auch herkömmlichen E5-Sprit als Super oder Super Plus anzubieten. Und das zeitlich unbefristet.
Vom Betanken mit E10 im Ausland rät der Hersteller wegen der voneinander abweichenden nationalen Kraftstoffnormen ab. So enthalten E10-Kraftstoffe in Deutschland keine metallhaltigen Zusätze; im Ausland ist das nicht selbstverständlich.
(Auto-Reporter.NET/sr)





Neuzulassungen
Motorradmarkt schrumpft weiter
Auf dem deutschen Motorradmarkt herrscht weiterhin Flaute. In den ersten elf Monaten des Jahres 2010 sanken die Zulassungszahlen spürbar, vor allem bei den Rollern. Hier beträgt der Absatzrückgang 18 Prozent.
Von Januar bis einschließlich November wurden 79 157 Motorräder mit mehr als 125 Kubikzentimeter Hubraum zugelassen, 6,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Noch härter getroffen hat es die Roller. Seit Jahresbeginn wurden nur 9290 Kraftroller (minus 18 Prozent) und 20 690 Leichtkraftroller bis 125 Kubikzentimeter (minus 18,05 Prozent) zugelassen.


Meistverkauftes Motorrad des vergangenen Jahres bleibt laut dem Industrie-Verband Motorrad (IVM) die Reiseenduro R 1200 GS mit 5626 Neuzulassungen. Mit 2423 Fahrzeugen folgt die  GSF 1250 Bandit, Platz drei nimmt die XJ6 mit 2127 Verkäufen ein. Bei den Kraftrollern liegen die Piaggio-Modelle MP3-400 und Vespa GTS-300 Super mit 1648 beziehungsweise 1622 Neuzulassungen fast gleichauf. Beliebtester Leichtkraftroller ist der SH 125 mit 998 verkauften Einheiten.


Quelle: Focus



Winterreifenpflicht für Motorräder ungültig?


Seit dem 4. Dezember gilt in Deutschland die Winterreifenpflicht. Nach Ansicht des Bundesverbands der Motorradfahrer (BvdM) ist diese Pflicht aufgrund eines Rechtsfehlers für Motorräder jedoch ungültig. Der neue §2 Absatz 3a der Straßenverkehrsordnung sei nicht auf motorisierte Zweiräder anwendbar, denn dort wird auf die Europa-Richtline 92/23/EWG verwiesen, die sich jedoch nur auf Kraftfahrzeuge mit vier Rädern bezieht. Zudem würden die Normen 97/24 und 92/61 zu Motorradreifen nicht mit einbezogen.
Ohnehin sei die Winterreifenpflicht eine Reglementierung, die an der Praxis völlig vorbeigehe. Denn das Angebot von M+S-Reifen ist kaum existent, die allerwenigsten Maschinen können mit solchen Reifen ausgerüstet werden. Darüber hinaus gilt in Deutschland eine Reifenbindung, was folglich die schwierige und teure Einzeleintragung beim TÜV notwendig machen würde. Auf Nachfrage teilte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums mit, dass die bestehenden Normen auf einer ganzen Reihe von Europa-Richtlinien basieren. Auf eine Eingabe des BvdM hin werde man die Einwände zumindest prüfen.
Das ist auch gut so. Denn gerade für die Teilnehmer an den großen Wintertreffen am Nürburgring, in Thurmannsbang-Solla und auf der Augustusburg wird diese Diskrepanz von Praxis und Gesetzgebung schon bald relevant werden.


Quelle: motorvision

Auch Roller brauchen Winterreifen
Ohne Winterreifen geht auf den Straßen gegenwärtig gar nichts. Glatte und schneebedeckte Fahrbahnen machen nicht nur den Autofahrern zu schaffen, sondern auch Zweirädern. Der TÜV weist darauf hin, dass auch Motorräder und Roller mit einer der Witterung angepassten Bereifung ausgestattet sein müssen. Die Schneedecke auf den Straßen erfordert in diesen Tagen neben einigem fahrerischen Geschick auch den Einsatz von Winterreifen. Der Gesetzgeber hat die entsprechende Vorschrift in der StVO überarbeitet und schreibt für alle Kraftfahrzeuge bei Schnee, Glatteis und Reifglätte die Ausrüstung mit zumindest M+S-Reifen vor.
Das ist bei Autofahrern inzwischen angekommen. „Aber es gilt auch für motorisierte Zweiräder", macht der TÜV-Pressesprecher Jürgen Schneider aufmerksam. Es reiche nicht aus, Beine und Füße als Stützen auszufahren: „Wer mit einer 125-ccm-Maschine ins Schlingern kommt, hält sie nicht mehr." Doch auch bei kleineren Maschinen erhöht sich die Unfallgefahr beträchtlich. Deshalb ist hier ebenso die Pflicht gegeben, für eine geeignete Bereifung zu sorgen. Wie bei Autos müssen alle Räder mit dieser Reifenart ausgestattet sein. Bei Kontrollen kann bei Nichtbefolgung ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro verhängt werden.
Thomas Liekam von Reifen-Wolke in Osnabrück nennt Stückpreise von 60 bis 90 Euro für einen Motorroller-Winterreifen. Die Preisspanne für Motorradreifen beginnt ebenfalls bei etwa 60 Euro, endet wegen der Bandbreite an Modellen erst weit über 100 Euro. Allerdings gibt es nur wenige Hersteller für diese Fahrzeugklasse. „Erfahrungsgemäß bleiben Motorräder in der Regel im Winter in der Garage stehen", sagt Liekam.


Quelle: noz

 

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